Headless CMS: Inhalte frei, Frontend schnell.
Strapi, Sanity, Storyblok, Payload. Plus ein Frontend, das fliegt.
Headless trennt Inhalte von Darstellung: Das CMS verwaltet, die API liefert, das Frontend bauen wir passgenau. Maximale Performance und Freiheit, wenn dein Projekt sie braucht. Overkill, wenn nicht.
Im August ist noch ein Projektslot frei.
Einordnung
Wann sich headless lohnt.
Headless ist kein Upgrade, das jede Website braucht. Es ist eine Architektur-Entscheidung mit klaren Gewinnen in zwei Situationen:
Mehrere Kanäle
Dieselben Inhalte auf Website, in der App, auf Screens oder in Partnersystemen. Einmal gepflegt, überall ausgespielt: Dafür ist die API-Architektur gebaut.
Performance als Anforderung
Manche Projekte leben von Tempo: Kampagnen mit teurem Traffic, Shops, viel mobiles Publikum. Headless-Websites laden praktisch sofort, weil beim Aufruf kein CMS mehr arbeitet. Deine Besucher spüren das, und Google belohnt es.
Und der ehrliche Gegensatz: Eine Firmenwebsite mit zwanzig Seiten und einem Blog wird headless nicht besser, nur teurer. Vieles, was ein klassisches CMS ab Werk mitbringt, bauen wir bei headless eigens auf: Vorschau, Entwürfe, das Ausspielen der Seiten. Dieser Aufwand muss sich lohnen. Wenn nicht: lieber ein klassisches CMS. Welches, zeigt der CMS-Vergleich.
Die Systeme
Strapi, Sanity, Storyblok, Payload: die Wahl hängt am Fall.
Storyblok
Der Redaktions-Liebling: visuelle Vorschau direkt in der echten Seite, Komponenten-Denken ab Werk. Stark, wenn Marketing-Teams selbstständig Seiten zusammenstellen sollen. SaaS aus der Schweiz, mit entsprechenden Abo-Kosten.
Sanity
Inhalte als strukturierte Daten, das Schema komplett in Code, ein anpassbares Studio als Editor. Die erste Wahl, wenn Inhalte stark modelliert sind und Entwickler das Projekt treiben. Grosszügiges Gratis-Tier, danach SaaS.
Strapi
Open Source und selbst gehostet: Deine Inhalte bleiben auf deiner Infrastruktur, ohne Abo-Zwang. Gut für Teams, die Kontrolle über Daten und Betrieb wollen und dafür die Wartung tragen.
Payload
Code-first und TypeScript-nativ, das CMS wächst mit der Codebasis. Spannend, wenn das Projekt ohnehin auf Node und React steht und das CMS Teil der Anwendung sein soll, nicht Anhängsel.
Wir haben mit allen vier gebaut und legen dir die Wahl offen dar: Stärken, Kosten, Bindung. Die Entscheidung fällt an deinen Anforderungen, nicht an unserer Vorliebe.
Unser Stack
Das Frontend: Astro und React.
Headless steht und fällt mit dem Frontend. Wir bauen es mit Astro für inhaltsgetriebene Sites und mit React oder Next.js, wo echte App-Interaktivität gefragt ist. Bewusst ein schmaler Stack: Den kennen wir in der Tiefe, statt überall ein bisschen. Statisch vorgebaut, über ein CDN ausgeliefert, mit sauberen Meta-Daten und strukturierten Daten für Suchmaschinen.
Was bei headless gern vergessen geht, planen wir von Anfang an mit: Vorschau für die Redaktion, Entwürfe, Bild-Pipeline, Weiterleitungen. Ein Headless-Setup, in dem niemand Inhalte pflegen mag, ist ein gescheitertes Projekt, egal wie schnell es lädt. Und wächst dein Vorhaben über die Website hinaus, App, Logins, Integrationen, sind wir mit der Webapp-Entwicklung schon im selben Stack.
Oder doch ein anderes CMS?
Headless ist eine Architektur. Keine Religion.
Wenn dein Projekt mit WordPress, Webflow oder ganz ohne CMS besser fährt, empfehlen wir dir genau das. Wir haben mit den meisten Systemen gearbeitet, klassisch wie headless, und vergleichen sie an deinem Fall statt an Trends: CMS-Vergleich.
Preise
Was ein Headless-Projekt kostet.
Realistische Spannen für typische Projekte. Zum Festpreis, den du vor dem Projekt kennst.
- Unternehmenswebsite Der komplette Auftritt für ein KMU. Gebaut, um Anfragen zu bringen. CHF 8'000 – 12'000
- Mehrsprachige Vertriebs-Website Mehrere Sprachen und Märkte, oft mit CRM-Anbindung. CHF 14'000 – 28'000
- Plattform / Kundenportal Software, mit der deine Kunden direkt arbeiten: buchen, bestellen, verwalten. CHF 20'000 – 50'000
FAQ
Häufige Fragen zu Headless CMS.
Was ist ein Headless CMS?
Ein CMS ohne eingebautes Frontend: Es verwaltet Inhalte und liefert sie über eine API aus. Wie die Inhalte aussehen, entscheidet ein separat gebautes Frontend, bei uns meist Astro oder React. Klassische CMS wie WordPress liefern Verwaltung und Darstellung im selben System. Headless trennt die beiden.
Was kostet ein Headless-Projekt?
Mehr als das gleiche Projekt mit klassischem CMS, weil das Frontend eigens gebaut wird. Eine Website mit Headless CMS kostet bei uns typisch CHF 14'000–28'000; wird daraus ein Produkt mit App und Integrationen, rechnen wir wie bei einer Webapp. Alle Zahlen: Was kostet eine Website?
Strapi, Sanity, Storyblok oder Payload: was empfiehlt ihr?
Kommt auf deinen Fall an. Storyblok, wenn die Redaktion eine visuelle Vorschau will. Sanity, wenn Inhalte stark strukturiert sind und Entwickler das Schema treiben. Strapi oder Payload, wenn du das CMS selbst hosten und volle Kontrolle über die Daten willst. Wir haben mit allen vier gebaut und legen dir die Wahl offen dar.
Wann lohnt sich headless, wann nicht?
Es lohnt sich bei mehreren Ausspielkanälen und hohen Performance-Ansprüchen. Es lohnt sich nicht für eine überschaubare Firmenwebsite, die nur eine Website sein muss. Dort ist ein klassisches CMS schneller und günstiger. Die Einordnung: CMS-Vergleich.
Kann meine Redaktion mit einem Headless CMS arbeiten?
Ja, wenn man es richtig aufsetzt. Die Editoren von Sanity oder Storyblok sind moderner als manches klassische Backend, und Storyblok zeigt Änderungen visuell in der echten Seite. Was ab Werk fehlt, bauen wir bewusst mit: Vorschau, Entwürfe, verständliche Feldnamen. Das gehört bei uns zum Projekt, nicht zu den Extras.
Ist eine Headless-Website schneller?
In der Regel deutlich. Das Frontend liefert statisch vorgebaute Seiten über ein CDN aus, ohne dass bei jedem Aufruf ein CMS mitrechnet. Das spürt man in den Ladezeiten und sieht man in den Core Web Vitals. Genau so bauen wir übrigens auch raw.ch.
Was kostet der Betrieb eines Headless-Setups?
Bei SaaS-CMS wie Sanity oder Storyblok: Abo-Kosten, die mit Nutzern und Inhalten wachsen. Kleine Teams starten oft im Gratis-Tier. Bei selbst gehostetem Strapi oder Payload: Hosting und Updates, wie bei jeder Software. Dazu das Frontend-Hosting, das bei statischen Builds sehr günstig ist. Wir rechnen dir das Setup vor dem Projekt durch.
Könnt ihr unser WordPress headless betreiben?
Technisch ja, WordPress hat eine brauchbare API. Sinnvoll ist es selten: Du trägst dann die Wartung von WordPress und die Komplexität eines eigenen Frontends gleichzeitig. Meist ist entweder klassisches WordPress oder ein echtes Headless CMS der klarere Weg. Wir sagen dir, welcher für deinen Fall.
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